Skip to content

18.1.2006 Tag der Ärzte in den Medien

Grauduszus: Wohnortnahe Versorgung akut bedroht
"Die wohnortnahe fach- und hausärztliche Versorgung ist akut bedroht", warnte der Hausarzt und verwies darauf, dass die niedergelassenen Ärzte derzeit rund 30 Prozent ihrer Leistungen nicht honoriert bekämen.
Facharzt.de 18.1.2006

Schmidt glaubt nicht an Geldmangel der Ärzte
Mit bundesweiten Aktionen wollen die Ärzte in dieser Woche gegen die ihrer Ansicht nach miserable Bezahlung und die überbordende Bürokratie protestieren. Gesundheitsministerin Schmidt und Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen haben dafür wenig Verständnis.
Spiegel 15.1.2006

Patientenbeauftragte hat kein Verständnis für Ärzteproteste
Bundesgesundheitsministerin Schmidt hat kein Verständnis für die Proteste der Ärzte in Deutschland.
dradio.de 18.1.2006

Hoppe: Viele Kollegen in existenzieller Not – Statement zu BMGS-Zahlen

In einem heute veröffentlichten Statement kommentiert Hoppe die gestern vom Bundesgesundheitsministerium herausgegebenen "Zahlen und Fakten zur Situation der Ärzteschaft". Das BMG nehme billigend in Kauf, dass Praxisumsatz mit Arzteinkommen verwechselt wird: das vorgelegte Faktenpapier sei wohl eher ein Farcepapier.
Facharzt.de 18.1.2006

PR-Strategie ohne Basis und Erfolg
Der Versuch von Regierung und Krankenkassen, gegen die Aerzteproteste eine Sozialneid-Debatte loszutreten, ist fehlgeschlagen. Aktuelle Umfragen und ein Blick in die Kommentarspalten der Tageszeitungen zeigen, dass die Ärzteforderungen nicht als "wirklichkeitsfremd" wahrgenommen werden.
Ärztezeitung 18.1.2006

"18.1.2006 Tag der Ärzte in den Medien" vollständig lesen
Tags für diesen Artikel:

2007: Finanzierungslücke 7 Milliarden

Mehr Beiträge, weniger Leistung.

Der Vorstandschef der Barmer Ersatzkasse, Eckart Fiedler sagte, 2007 könnte sich das Loch in der gesetzlichen Krankenversicherung auf etwa sieben Milliarden Euro summieren:

Streichung des Bundeszuschusses: -4,2 Milliarden €
Mehrwertsteuererhöhung: -900 Millionen €
Einnahmerückgang: -4 Milliarden €
(macht zusammen fast 10 Milliarden).


Er könne, so Fiedler,  „über die Politik der Bundesregierung nur den Kopf schütteln".

Wir sollen das jetzt wieder reinholen. Indem wir sparsamer verordnen. Also, liebe Patienten, warm anziehen.

RP Online 19.1.2006
JournalMed 19.1.2006