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Head Cold

head cold film

Psychose – Eine Krankheit, die nicht heilbar scheint, eine Diagnose, die das Leben der Betroffenen buchstäblich auf den Kopf stellt. Nichts ist mehr, wie es war, an Aufenthalte in der Psychiatrie schließt sich eine oft lebenslange Abhängigkeit von Medikamenten an, deren Nebenwirkungen gravierend sein können.

Über die Krankheit zu sprechen ist ein Tabu – denn wer erklärt sich schon freiwillig für verrückt? Die selbst betroffene Autorin und Regisseurin Gamma Bak hat es zum ersten Mal überhaupt gewagt, über die diversen Stadien ihrer Krankheit einen autobiografischen Film zu drehen.

Entstanden ist ein extrem intimes und faszinierendes Selbstporträt, das nicht nur einen Einstieg in das komplexe Thema bietet, sondern auch einen direkten Einblick in das Ringen mit der Diagnose „Psychose“ und der damit verbundenen Stigmatisierung erlaubt.

Wo bleibt das Geld der Beitragszahler? Die Kassen verbrennen es im Fusionsreaktor.

Zahlen lügen nicht: Krankenkassen-Fusion als Kostentreiber

Der Bundesrechnungshof hat in einem Bericht festgestellt, dass bei vielen Fusionen Personal- und Verwaltungskosten eher ansteigen und nicht sinken. In dem Bericht sind 32 Fusionen zwischen 2007 und 2009 überprüft worden, nur bei einer sanken die Verwaltungskosten. Fusionen führen auch langfristig nicht zu einer Reduzierung der Verwaltungskosten.

Ich frage mich, ob es sich dabei um einen linearen, oder um einen exponentiellen Zusammenhang handelt. Im zweiten Fall dürften die Kosten schnell gegen Unendlich gehen.

Beim Bundesrechnungshof selbst habe ich übrigens nichts dazu gefunden.

Die Vermutung des Bundesgesundheitsministeriums, "auch durch geeignete Fusionen können wirtschaftlichere Leistungseinheiten entstehen", scheint jedenfalls nicht ganz zutreffend zu sein. Nicht gerade evidenzbasiert, die Gesundheitspolitik. Die kann und darf sich da sowieso nicht einmischen.

Honorar im 3. Quartal 2010

Gegen die Abrechnung des 3. Quartals 2010 lege ich heute fristgerecht Widerspruch bei der KVNo ein. Der Widerspruch richtet sich u.a. gegen die folgenden Abrechnungsdetails.

Ich habe insgesamt 591.045 Punkte abgerechnet. Die Gesamtübersicht vor Prüfung weist aber nur 530.560 Punkte aus. Die Differenz ist nicht plausibel.

Die Leistungen wurden in 16.904 Minuten erbracht. Das entspricht auf der Basis von 0,8609 €/min einem kalkulatorischen Arztlohn von 14.552,65 €. Die Differenz zwischen kalkulatorischem Gesamthonorar und kalkulatorischem Arztlohn, die den Kostenanteil der Praxis darstellt, beträgt 12.246,46 €.

Meine Abrechnung ergibt aber nur einen Arztlohn von 23,76 € in der Stunde oder 0,396 € in der Minute. Das sind lediglich 46% des oben angeführten, angemessenen Arztlohns.

Kostenerstattung mit der TK

adp-medien.de: 26.01.11: TK erleichtert Kostenerstattung

„Um die Kostenerstattung attraktiver zu gestalten, hat der Gesetzgeber mit dem GKV-Finanzierungsgesetz, das zum 1. Januar 2011 in Kraft getreten ist, die Rahmenbedingungen bei der Wahl der Kostenerstattung neu geregelt: So wird die Mindestbindungsfrist bei der Wahl der Kostenerstattung von einem Jahr auf ein Kalendervierteljahr verkürzt. Zudem ist es nun in das Ermessen der Kasse gestellt, einen Verwaltungskostenabschlag zu erheben. Wenn ein Abschlag erhoben wird, ist er auf fünf Prozent des Erstattungsbetrages begrenzt. Die Gesetzesformulierung im § 13 Abs. 2 SGB V lautet: "Die Satzung hat das Verfahren der Kostenerstattung zu regeln. Sie kann dabei Abschläge vom Erstattungsbetrag für Verwaltungskosten in Höhe von höchstens 5 Prozent in Abzug bringen." Es handelt sich also um eine Kann-Regelung, die auch die Option beinhaltet, keinen Verwaltungskostenabschlag zu erheben.

Die Techniker Krankenkasse (TK) nutzt diesen Handlungsspielraum im Sinne des Gesetzgebers und im Interesse ihrer Versicherten und erhebt seit dem 1. Januar 2011 keinen Verwaltungskostenabschlag mehr.

Anbei zu Ihrer Information zudem ein Beratungsblatt zur Kostenerstattung.“

(Hier als Download)

Quelle: Techniker Krankenkasse, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bramfelder Str. 140, 22305 Hamburg, www.presse.tk.de, Tel. 040 69 09-17 09, Fax 040 69-09-13 53