Psychische Störungen, besonders Depressionen, führen immer häufiger zu Krankschreibungen. Depressionen beeinträchtigen die Arbeitsfähigkeit und die Lebensqualität massiv. Umgekehrt scheinen bestimmte Arbeitsbedingungen das Depressionsrisiko zu beeinflussen.
Im Ergebnis zeigte sich, dass nur die objektiv bewertete Arbeitsintensität, nicht aber der objektiv bewertete Tätigkeitsspielraum mit dem Auftreten von Depression im Zusammenhang stand. Je höher die objektiv bewertete Arbeitsintensität war, desto häufiger trat Major Depression und Depressivität auf. Damit lassen sich bisherige Befunde zum Zusammenhang von Arbeitsintensität und Depression nicht mit einem methodischen Fehler (common method bias) oder mit einer krankheitsspezifisch veränderten Wahrnehmung der Umwelt und damit auch der Arbeitsmerkmale erklären. Vielmehr belegt die vorliegende Studie, dass sich mit steigender objektiv gegebener Arbeitsintensität sowohl das Risiko für eine Major Depression als auch für Depressivität erhöht.
Mittwoch, 14. Juli 2010
Untersuchung arbeitsbedingter Ursachen für das Auftreten von depressiven Störungen
Samstag, 10. Juli 2010
Schlafen Sie gut!
Jasmin als Valiumersatz (08.07.2010) - DocCheck News
Statt Schlaftablette oder Stimmungsaufheller könnte auch Jasminduft helfen: Forscher entdeckten, dass die Duftstoffe Vertacetal-coeur und die chemische Variante den gleichen molekularen Wirkmechanismus haben und genauso stark wirken wie Barbiturate oder Propofol.
Mittwoch, 7. Juli 2010
Selbsthilfegruppe: Angehörige nach Suizid
Die Selbsthilfegruppe für Angehörige nach einem Suizid trifft sich
jeden ersten Donnerstag im Monat
von 18:30 bis 20:30 Uhr
in den Räumen von ESG Wuppertal
Oberer Grifflenberg 158
42119 Wuppertal
Mailkontakt
Flyer
Sonntag, 4. Juli 2010
Berufliche Beratung für psychisch Kranke – Veranstaltung im BTZ am 7.7. 2010
Liebe Kundinnen und Kunden,
wir möchten Sie zu einer weiteren Veranstaltung ins Kölner BTZ einladen:
Unsere Autorin Christiane Haerlin spricht über berufliche Beratung für Menschen, die nach einer psychischen Krise aus dem Berufsleben ausscheiden mussten und einen Wiedereinstieg suchen. Ihr Credo ist, dass berufliche Beratung frühzeitig ansetzen muss, möglichst bereits in der Klinik. Wie diese gelingen kann, das zeigt Christiane Haerlin anregend und ganz praktisch.
Termin: 07. Juli 2010 um 18h
Ort: BTZ Köln, Vogelsanger Str. 193, 50825 Köln
Der Eintritt ist frei!
Flyer mit Anfahrtsbeschreibung
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Psychiatrie-Verlag
Mittwoch, 23. Juni 2010
Depressive Blogger aufgepasst
Eine noch in Entwicklung befindliche Software soll depressive Neigungen anhand der Ausdrucksweise, beispielsweise in Blogkommentaren, erkennen können.
Viel Spaß beim Kommentieren!
Freitag, 30. April 2010
Nochmal Schokolade und Depression
Ein Kollege hat den Artikel wohl vollständig gelesen. Er meint, dass solche Studien einen in den Wahnsinn treiben. Seine Zusammenfassung (meine Übersetzung):
Unkontrollierter Gebrauch des Wortes "Schokolade".
Unklare Maßangaben zur Bestimmung des Schokoladenanteils verschiedener Süßigkeiten.
Vage Definition der Erkrankung für ein Publikum, das ohnehin glaubt, "Depression" sei etwas ganz anderes.
Immerhin sei die Studie ganz ohne Unterstützung der bösen Pharmaindustrie durchgeführt worden...
Dienstag, 27. April 2010
Depressive essen mehr Schokolade
als Nicht-Depressive. Ob sie damit einen Selbstheilungsversuch unternehmen, weil Schokolade glücklich macht, oder ob sie deswegen depressiv sind, weil Schokolade unglücklich macht - darüber streiten sich die Gelehrten noch.
Arch Intern Med -- Abstract: Mood Food: Chocolate and Depressive Symptoms in a Cross-sectional Analysis, April 26, 2010, Rose et al. 170 (8): 699
Higher CES-D depression scores were associated with greater chocolate consumption. Whether there is a causal connection, and if so in which direction, is a matter for future prospective study.
Donnerstag, 22. April 2010
Wenn die Realität auf einmal anders ist - Cinema Barmen, 6.5.2010, 14.30 h
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Sozialtherapeutische Verbund der Bergischen Diakonie Aprath zeigt für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie interessierte Gäste den vom Medienprojekt Wuppertal produzierten Film "Wenn die Realität plötzlich anders ist".
In dem Film werden fünf Menschen porträtiert, bei denen Schizophrenie diagnostiziert wurde. Die Betroffenen berichten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven über ihre Erfahrungen. In den Portraits werden folgende zentrale Aspekte thematisiert: Was bedeutet es für die Betroffenen, wenn sie die Diagnose »Schizophrenie« erhalten? Wie zeigen sich so genannte psychotische Krisen und wie werden diese erlebt? Wie sieht der Tagesablauf während der Krisen aus, wie wird der Alltag individuell bewältigt? Wie ist die Entwicklung der Krankheit und welchen Einfluss hat sie auf Freundschaften, Familienbeziehungen, Arbeit etc.? Wie sieht die Nachsorge aus in Bezug auf Selbsthilfegruppen und ambulante Therapien? Wie gehen die Betroffenen mit Isolation um? Wie erleben sie gesellschaftliche Ausgrenzung und wie sind die Lebensperspektiven? Weitere Informationen unter: www.medienprojekt-wuppertal.de/3_40.php.
Wir laden Sie zur Vorführung am
Donnerstag, 6.5.2010, um 14.30 (pünktlicher Beginn),
Cinema in Barmen, Berliner Str. 88,
herzlich ein!
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Es wäre nett, wenn Sie Frau Krombach per Mail über Ihr Kommen informieren würden.
Freundliche Grüße
BDB Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft gGmbH
i. A. Thomas Dörpmund, Dipl.-Psych., P.P.
Psychologischer Dienst
Samstag, 10. April 2010
Open Drug Database
Frei zugängliche Informationen über Medikamente: ODDB.ORG.
Leitlinie: Nicht erholsamer Schlaf / Schlafstörungen
Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin hat folgende aktuelle Leitlinien zur elektronischen Publikation bei der AWMF eingereicht: Nicht erholsamer Schlaf / Schlafstörungen.















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